Podiumsdiskussion am 17. Oktober: 20 Jahre Ziviler Friedensdienst

Foto: Tim Kuschnerus

Podiumsdiskussion am 17. Oktober 2019 um 18.00 h im Deutschen Bundestag.

Der Vorsitzende des Unterausschusses Zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und vernetztes Handeln, Ottmar von Holtz MdB lädt in Kooperation mit der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) zu einem Parlamentarischen Abend ein: „Suche den Frieden und jage ihm nach.“ Psalm 34,14

 20 Jahre Ziviler Friedensdienst: Bilanz und Ausblick der Zusammenarbeit von Staat und Kirche bei der zivilen Konfliktbearbeitung. Podiumsdiskussion am 17. Oktober 2019 um 18.00 h im Jakob-Kaiser-Haus. Im Anschluss findet um 19.15 Uhr ein informeller Austausch im Bedienrestaurant Dussmann statt.

Zivile Friedensförderung gehört zu den zentralen Zielen deutscher Regierungspolitik. Mit den Leitlinien „Krisen verhindern, Konflikte bewältigen, Frieden fördern“ wurden im Jahr 2017 von der Bundesregierung grundlegende Handlungsansätze und Instrumente sowie entsprechende Strukturen und Partnerschaften für die Friedensförderung beschlossen. In den Leitlinien werden sowohl die besondere Rolle der Kirchen als auch der Zivile Friedendienst als besonderes Instrument des deutschen entwicklungspolitischen Beitrags zu Frieden und Sicherheit benannt. Weltweit bieten Kirchen mit ihren Netzwerken und Partnern vor Ort auf verschiedenen gesellschaftlichen Ebenen direkte Zugänge und Wirkungsmöglichkeiten zur Förderung von Friedensprozessen.

Die spezifischen, nicht vom Staat oder säkularen Akteuren zu ersetzenden Ressourcen der Religionen zu unterschätzen, schwächt die gesellschaftlichen Friedensprozesse. Als ein Gemeinschaftswerk von Staat, Kirchen und Zivilgesellschaft kombiniert der Zivile Friedensdienst in einzigartiger Form staatliche und nichtstaatliche Wirkmöglichkeiten zur Friedensförderung und kann so auch exemplarisch für künftige Ansätze vernetzen Handeln von Bedeutung sein.

Gerne möchten wir folgenden Fragen nachgehen: Auf welche Erfahrungen und Erkenntnisse können staatliche und kirchliche Akteure bei dieser Gemeinschaftsaufgabe zurückschauen? Wo stehen wir heute auf diesem Handlungsfeld? Welche Perspektiven zur Weiterentwicklung und Ausgestaltung dieser Kooperation können entwickelt werden? Es diskutieren:

  • Dr. h.c. Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin Brot für die Welt, Berlin
  • Dr. Elke Löbel, Leiterin Unterabteilung 22 (Flucht und Migration, Krisenprävention und –bewältigung, Beauftragte für Flüchtlingspolitik) im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Berlin
  • Dr. Claudia Lücking-Michel, Geschäftsführerin Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe, Köln
  • Dr. Jörg Lüer, Geschäftsführer von Justitia et Pax, kath. Geschäftsführer Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) und Mitglied im Beirat „Zivile Krisenprävention und Friedensförderung“, Berlin
  • Renke Brahms, Friedensbeauftragter des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Wittenberg
  • Ottmar von Holtz MdB, Berlin

Diese Einladung kann gerne an Interessierte weitergeleitet werden.

Zur Anmeldung können Sie folgenden Link nutzen: https://info.brot-fuer-die-welt.de/termin/einladung-zum-parlamentarischen-abend-bundestag

Ort: Jakob-Kaiser-Haus, Raum 1.302 Eingang über Dorotheenstraße 100

Bitte beachten Sie die Regeln zum Einlass in den Deutschen Bundestag.

Einlass ist ab 17.30 Uhr.

Zur Einladung als PDF: Einladung Parlamentarischer Abend 20 Jahre ZFD